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Geistlicher Impuls

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

die kürzestes Adventszeit liegt vor uns. Nur 3 Wochen dauert es noch bis Weihnachten. Und der 4. Adventssonntag fällt auf Heiligabend. Viele Menschen kümmert das nicht, man fängt mit der Adventszeit ohnehin an wann man will. Welche Zeit die Kirche für die Adventszeit vorsieht, ist weniger von Bedeutung. Seit September finden wir schon die ersten Weihnachtsartikel in den Geschäften. Die Verweltlichung des Weihnachtsfestes setzt sich immer weiter ungehindert fort. Vielen geht es einzig allein darum Weihnachten so gut wie möglich zu vermarkten und beste Geschäft daraus zu machen.“ SEID WACHSAM“, sagt Jesus.

 

Uns soll es in erster Linie um das Reich Gottes gehen und damit auch um den tiefen Sinn unseres Lebens. Vielleicht sind deshalb am Heiligabend die Kirchen noch so voll, weil viele Menschen spüren, dass an diesen Orten die eigentliche Bedeutung des Weihnachtsfestes noch am ursprünglichsten vermittelt wird: Aus unendlicher Liebe zu uns Menschen wird Gott ein sterblicher Mensch, damit wir Menschen begreifen oder verstehen lernen wie nahe uns Gott sein will. Er sendet uns seinen eigenen Sohn, der uns Menschen helfen soll, in Gerechtigkeit und Frieden zu leben. Und Jesus wird in einem armseligen Stall geboren , um uns zu zeigen, auf welcher Seite er steht. Auf der Seite der Armen, Schwachen und notleidenden Menschen. Und Maria und Josef mussten kurz nach der Geburt vor Terror und Gewalt nach Ägypten flüchten. Wie viele Menschen sind heute auf der Flucht und sterben dabei lautlos? Die Weihnachtsgeschichte ist heute aktuelle denn je!

 

Sind wir noch bereit den tiefen Sinn des Weihnachtsfestes in uns aufzunehmen?

 

Von Angelus Silesius stammt der Satz: DAS LICHT DER HERRLICHKEIT SCHEINT MITTEN IN DER NACHT, WER KANN ES SEHN ? EIN HERZ DAS AUGEN HAT UND WACHT.

 

 

 

   Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Uwe Wiesner mit den Pastören Richard Monka, George Kalapurackal, Hans-Rudolf Pietzonka, Antonius Groth, Diakon Hubert Berschauer, Gemeindereferentinnen Daniela Bräutigam und Jennifer Schmelzer.

 

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